rdp-cli

RDP vs. VNC für KI-Agenten

Ein KI-Agent braucht mehr als eine Remote-Verbindung. Er muss den Bildschirm sehen, eine Aktion ausführen, das Ergebnis prüfen und bei Fehlern zurücksetzen können.

Die kurze Antwort

Für Windows-Automatisierung, Dokumente, mehrere Monitore und Dateiübertragung ist RDP meist die bessere Wahl. VNC passt, wenn der Agent den bereits geöffneten Desktop bedienen soll, den auch ein Mensch sieht.

Wann RDP sinnvoll ist

RDP eignet sich für Office, Berichte, wiederholbare Windows-Sitzungen und Aufgaben mit Ergebnisdateien. Der Agent kann eine Tabelle öffnen, einen Bericht speichern und die Datei direkt herunterladen.

Wann VNC sinnvoll ist

VNC ist nützlich, wenn der aktuelle Bildschirm entscheidend ist oder Mensch und Agent dieselbe Konsole sehen müssen. Dafür hängt der Agent stärker vom vorhandenen Desktop und der Bildaktualisierung ab.

Sicherer Ablauf mit rdp-cli

Verwende kurze Kontrollschritte: Bildschirm aufnehmen, prüfen, eine Aktion ausführen, erneut aufnehmen und das Ergebnis verifizieren.

./rdp-cli.exe screenshot --session $session --out ./before.png
./rdp-cli.exe screenshot --session $session --out ./after.png

Dateien direkt übertragen:

./rdp-cli.exe files upload --session $session --local ./input.xlsx --path input.xlsx
./rdp-cli.exe files download --session $session --path report.xlsx --local ./report.xlsx

Bei einem unerwarteten Bildschirm die Sitzung beobachten und pausieren, bevor ein Mensch übernimmt:

./rdp-cli.exe watch --session $session --viewer window
./rdp-cli.exe pause --session $session

Faustregel: RDP für Windows und Dateien, VNC für einen bestehenden gemeinsamen Desktop. Entscheidend ist die Prüfung nach jeder Aktion.